Getreidemühle

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In der Fernmühle Ziegenrück wird wieder Getreide gemahlen

Seit mindestens 1258 existiert an der oberen Saale die Fernmühle Ziegenrück. Hier wurde über 600 Jahre lang Getreide gemahlen, später auch Bretter geschnitten, Lohe geschlagen und Öl gepresst. Mit dem Verkauf der Mühle an den Chemnitzer Eduard Keller um 1900 endet das Mühlenzeitalter schlagartig. Aus der Mühle entstand das erste Laufwasser-Kraftwerk an der oberen Saale. Bis 1965 liefert es Strom, zuerst für die Faltschachtelfabrik der Firma Keller, ab 1920 für Carl Zeiss und ab 1963 für die Pumpspeicher-Kraftwerke Hohenwarte. Nach nur zwei Jahren Betrieb durch die Pumpspeicher-Kraftwerke wurde es geschlossen und 1966 als Wasserkraftmuseum eröffnet.

Heute gibt es im Museum, neben vielen anderen Ausstellungsstücken, etwa 15 unterschiedliche Mühlen zu bestaunen. Allerdings handelt es sich dabei meist um Mühlenmodelle wie z. Bsp. Schiffmühle, Windwassermühle, Tretmühle, Lohmühle um nur einige zu nennen.

Mit Hilfe von Fördermitteln durch den Freistaat Thüringen, konnte nun für das Museum eine Getreide – Handmahlmühle angeschafft werden, die den Besuchen des Museums ab sofort ermöglicht, verschiedene Bio – Getreidesorten (zur Auswahl stehen Dinkel, Hafer und Weizen) selbst zu mahlen.

Das selbstgemahlene Getreide wird in Tüten verpackt und kann mit nach Hause genommen werden, woraus sich übrigens ein leckeres und überaus gesundes Frühstück bereiten lässt.

Wir wünschen Guten Appetit!

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